1976 bis 2004

Impressionen verschiedener Aufführungen

Mit immer neuen Choreographien hat sich die Ballettschule Steigerwald einen Stammplatz in der Musikshow der NWZ ertanzt. Unterschiedliche Tanzeinlagen, wie beispielsweise ein Tennisballett, das mit über 100 Schülern getanzte Finale aus der "Puppenfee", ein schmissiger Cancan, der liebreizende "Holzschuhtanz", "Afrikanische Impressionen", "Ein Zebra lernt Stepptanz", "Manege frei", "Cabaret" oder der im vergangenen Jahr so eindrucksvoll getanzte "Sterbende Schwan", haben die Musikshow zweifelsohne bereichert und zum Gesamterfolg beigetragen.

Vor einer Einstudierung gilt es zunächst, Musik und Thema für eine geeignete, den Möglichkeiten und Gegebenheiten entsprechende Choreografie zu finden. Die Umsetzung der Musik in Bewegungsabläufe im Rahmen eines choreografischen Konzepts und das Herausarbeiten einer künstlerischen Aussage sind weitere Stationen.

Von Anbeginn einer Einstudierung wird darauf geachtet, dass die Tänze exakt getanzt werden. Nicht nur die Beine, sondern auch Arm- und Kopfbewegungen müssen absolut syncron sein. Um dies zu erreichen, müssen einstudierte Schrittkombinationen immer wieder korrigiert und wiederholt werden. Diese oft nervenaufreibende Aufgabe löst Frau Steigerwald immer wieder mit unendlicher Geduld und ohne diese aufopfernde Arbeit wären die Auftritte sicherlich weniger wirkungsvoll. Zum Gesamtbild der Darbietung trägt ganz entscheidend die Kostümgestaltung bei. Inzwischen verfügt die Schule über einen kleinen Fundus, der immer wieder durch Einkäufe aber auch in Eigenarbeit ergänzt werden muss und oft haben die Räumlichkeiten im Hause Steigerwald Ähnlichkeit mit einer Theaterschneiderei.

Mitentscheidend für den Erfolg eines Tanzes ist natürlich auch das Leistungsvermögen der Schüler, deren auch anderweitige Beanspruchung leider oft zu wenig Zeit für die erforderlichen Ballettproben zulässt. Die Arbeit von über einem Jahr an einer Choreografie mag als eine sehr lange Zeit erscheinen. Rechnet man jedoch mit den zur Verfügung stehenden Übungsstunden von ca. zehn Stunden monatlich wird man erkennen, dass ein Jahr Probearbeit eher knapp bemessen ist.